Aktuell

 

Aktuell

30.08.10, 13:58 Uhr

Einladung zur Ausstellungseröfnung

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Sonderausstellung "Die Deutsche Posaune - ein Leipziger Welterfolg" am 4. September 2010, 17 Uhr ein.

Programm:
1. Posaunenquartett (Robert Schwalm: "Waldlied" nach einer Bearbeitung von Robert Müller)

2. Begrüßung und Danksagungen (Prof. Fontana, Direktorin des Museums für Musikinstrumente)
3. Gedanken zur Deutschen Posaune (Martin Majewski, Vorsitzender des Vereins)
4. Die Deutsche Posaune in England (Prof. Arnold Myers, Direktor der Instrumentensammlung der Universität Edinburgh)

5. Posaunenquartett (Samuel Scheidt: Paduane - zunächst auf Barockposaunen, dann auf romantischen Posaunen)
6. Einige Worte zur Ausstellung und der Präsentation der studentischen Beiträge (Kurzfilm, Quiz - Dr. Birgit Heise, Kustodin des Museums für Musikinstrumente)

7. Posaunenquartett (Felix Mendelssohn-Bartholdy: Der frohe Wandersmann" nach einer Bearbeitung von Robert Müller)


Anschließend kann die Ausstellung besichtigt werden. Zugleich lädt der Förderkreis des Museum zu einem Sektempfang im Foyer ein.

Musikalische Gestaltung:
Mitglieder des Vereins für Mitteldeutsche Posaunengeschichte musizieren auf Nachbauten von Instrumenten der Barockzeit und auf originalen Deutschen Posaunen.



Wir freuen uns auf Ihren Besuch im

Museen im GRASSI
Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig
Johannisplatz 5-11
04103 Leipzig
www.grassimuseum.de

30.07.10, 13:42 Uhr

Sonderausstellung: Die Deutsche Posaune - Ein Leipziger Welterfolg

Sonderausstellung: Die Deutsche Posaune - Ein Leipziger Welterfolg

Sonderausstellung vom 04.09.2010 - 29.07.2011

Ein gemeinsames Projekt mit dem Verein für Mitteldeutsche Posaunengeschichte e.V.

Die moderne Posaune ist in Form und Klang eine Leipziger Erfindung und geht auf den Instrumentenmacher Christian Friedrich Sattler zurück. Sattler entwarf in den 1830er Jahren eine Posaune mit deutlich ausladendem Schallbecher bei insgesamt größerem Rohrdurchmesser, die heute als "Leipziger Modell" oder "Deutsche Posaune" bezeichnet wird. Damit ging eine Wandlung des Klangcharakters zu einem eher vollen, dunklen "romantischen" Timbre einher. Jene Sattlersche Neuerung diente als Vorbild für Instrumentenmacher vieler Nationen und prägt damit bis in unsere Zeit wesentlich das optisch und akustische Erscheinungsbild der meisten Posaunen.

Anhand zahlreicher Leihgaben - vornehmlich Meisterwerke aus dem mitteldeutschen Raum - lässt sich die jüngere Geschichte der Posaune anschaulich betrachten. Weitere Informationen bieten:

* Teile der Werkstatt eines Posaunenmachers
* eine Bildersammlung mit Postkarten, Karikaturen und mehr zum Thema Posaune
* Videos zu Posaunenbau und -spiel
* Quiz und Rätsel für kleine und größere Kinder

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im

Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig
Johannisplatz 5-11
04103 Leipzig
www.grassimuseum.de

07.01.10, 22:52 Uhr

Ein Lustiger Posaunist

Lustiger Posaunist aus Dresden im Artikelarchiv erschienen!

Mitteldeutsche Posaunengeschichte muss nicht immer trocken sein! Im Artikelasrchiv befindet sich seit heute ein kleines lustiges Gedicht. Anschauen lohnt sich.

Liebe Grüße und alles Gute für das neue Jahr wünscht
Robert Brix

30.10.09, 00:16 Uhr

Ausstellungsankündigung

Ausstellungsankündigung „Die Deutsche Posaune – ein Leipziger Welterfolg“

Ausstellungsankündigung
„Die Deutsche Posaune – ein Leipziger Kind“

Ab dem 4. September 2010 wird im Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig die neue Sonderausstellung „Die Deutsche Posaune – ein Leipziger Kind“ zu sehen sein – eine Kooperation des Museums mit dem Verein für Mitteldeutsche Posaunengeschichte e.V.
Der Verein besteht aus Wissenschaftlern, Musikern, Instrumentenmachern und Sammlern und widmet sich der Erforschung der Posaunengeschichte Mitteldeutschlands.
Mit der Ausstellung wird erstmals die bis heute bedeutendste Weiterentwicklung im Posaunenbau in einen größeren historischen Zusammenhang gestellt.
… ein Leipziger Kind?
Die „moderne“ Posaune ist in Form und Klang eine Leipziger Erfindung. Der Instrumentenbauer Christian Friedrich Sattler entwickelte in den 1830er Jahren in Leipzig ein Posaunenmodell, das stark von den zuvor existierenden Instrumenten abwich. Statt der seit der Renaissance beinahe unverändert üblichen engen Röhren und kleinen Schallstückdurchmesser kreierte er – sicherlich dem Bedürfnis der Romantik nach großem und dunklem Klang geschuldet – weit mensurierte Posaunen mit weit ausladendem Schallbecher. Dieses „Leipziger Modell“ wird heute als „Deutsche Posaune“ bezeichnet und findet seit seiner Erfindung besonders in deutschen Orchestern Verwendung. Gleichzeitig war die Sattlersche Entwicklung Vorbild für viele internationale Instrumentenmacher und prägt damit wesentlich die optische und akustische Erscheinung der meisten heutigen Posaunen.
Einblick in Privatsammlungen
Die Ausstellung dokumentiert anhand zahlreicher Exponate und Schautafeln die Entwicklung der „Deutschen Posaune“ und beleuchtet exemplarisch führende Werkstätten aus dem mitteldeutschen Raum. Neben den berühmten „Sattler-Posaunen“ aus dem Bestand des Musikinstrumentenmuseums werden zahlreiche Posaunen aus den Privatsammlungen der Mitglieder des Vereins zu sehen sein. Ferner werden Biografien von zu ihrer Zeit berühmten Posaunensolisten und -Pädagogen vorgestellt.
Luthers Irrtum
Ein Exkurs klärt zudem über Luthers folgenschweren Übersetzungsfehler auf (waren die biblischen Blasinstrumente wirklich Posaunen?) und zeigt die Folgen anhand mitteldeutscher Kirchenmalereien. Abgerundet wird die Ausstellung durch kuriose Posaunendarstellungen aus 150 Jahren.
Umfangreiches Beiprogramm
Die Ausstellung wird begleitet durch Konzerte auf historischem Instrumentarium sowie „klingende“ Sonderführungen durch die Vereinsmitglieder. In der Eröffnungswoche findet zudem ein Symposium statt.
Weitere Informationen unter www.mfm.uni-leipzig.de

19.08.09, 13:47 Uhr

Neue Rubrik: Bilder

Neue Rubrik: Bilder

Liebe Besucher,

lang hat es gedauert, aber jetzt ist sie da; unsere neue Rubrik. Unter "Bilder" können Sie ab sofort interessante Eindrücke vom Vereinsleben erhalten. Es werden in den nächsten Tagen einige neue Alben angelegt. Es lohnt sich also immer einmal auf unsere Seite zu schauen.

Ihr Kassenwart und Homepagebetreuer
Robert Brix

22.03.09, 23:31 Uhr

Neue Posaunen im Museum & historisch sehr interessante Noten im Artikelarchiv

Neue Posaunen im Museum!

Liebe Besucher der Homepage des Vereins für mitteldeutsche Posaunengeschichte e.V.,

ab sofort sind für Sie neue Posaunen im Onlinemuseum zu besichtigen. Das Museum zeigt damit zur Zeit 38 interessante Instrumente überwiegend aus den mitteldeutschen Raum.
Das Artikelarchiv ermöglicht seit geraumer Zeit den Einblick in interessante Noten. Unter anderem befinden sich darunter auch Handschriften von Weschke! Ein Besuch lohnt sich also.

Viel Vergnügen!
Ihr Robert Brix

02.10.08, 20:00 Uhr

Gründungssymposium des Vereins für Mitteldeutsche Posaunengeschichte e.V.

Vor einem interessierten Fachpublikum fand am 15. Juni 2008 in der Gertraudenkapelle der Marktkirche zu Halle das Gründungssymposium des Vereins für Mitteldeutsche Posaunengeschichte e.V. statt. Bei dieser Veranstaltung trat der neu gegründete Verein erstmals öffentlich in Erscheinung. Zunächst musizierten die Vereinsmitglieder auf teilweise über 100 Jahre alten Instrumenten aus dem mitteldeutschen Raum Werke für vier bis zwölf Posaunen, wobei der direkte Vergleich zwischen barocken und romantischen Posaunen Besonderen Eindruck bei den Zuhörern hinterließ: die Musiker spielten eine Pavane zu vier Stimmen des Halleschen Komponisten Samuel Scheidt zunächst auf Nachbauten von Instrumenten des 17.Jahrhunderts und sodann auf weit mensurierten mitteldeutschen Posaunen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Durch dieses Experiment wurde die klangliche Auswirkung der einschneidenden bautechnischen Veränderung der Posaune (die Vergrößerung des Schallstücks auf etwa die doppelte Größe) durch den Leipziger Instrumentenbauer C. F. Sattler in den 1830er Jahren auf anschauliche Weise dargestellt.

Im Zentrum des Symposiums stand der fesselnde Festvortrag zum Thema „der vogtländische Beitrag zum mitteldeutschen Posaunenbau“ von Dr. Enrico Weller aus Markneukirchen, der sich durch seine in bibliophiler Weise herausgegebene Dissertation über den Blasinstrumentenbau im Vogtland als ausgesprochener Kenner der Materie ausgewiesen hat.

Neben der Erläuterung der Vereinsidee durch den Vorsitzenden rundete eine Ausstellung historischer Posaunen, Notendrucken des 17. Jahrhunderts aus dem Bestand der Marienbibliothek zu Halle sowie die Dokumentation einer mitteldeutschen Posaunistenbiografie die Veranstaltung ab.